Montag, 29. Oktober 2012

ACHTUNG:EINE DURCHSAGE!

Aufgrund von Indesignarbeiten an den Arbeitsstrecken Montag, Dienstag
und Mittwoch kann es zu ungewollten Verspätungen sowie unangekündigten
Veränderungen der Arbeitszeiten kommen. Bei Unklarheit wenden sie sich
bitte an einen zuständigen Beamten.
Im Falle des Notfalles, hervorgerufen durch etwaige Punktsprengungen
des Zeitfensters beachten sie bitte die Hinweise an Türen und Notausgängen
und verlassen sie ruhig und geordnet den Blog.

Gedanke des Tages:Wer im Glashaus mit Elefanten wirft, hat Gold im Mund


Montag, 22. Oktober 2012

Rocky Horror Fiction Show


Nach einigem Überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen,
dass mein Fantasyromanprojekt Gildenkrieg aufgrund des mittelalterlichen
Themas doch nicht die richtige Lektüre ist, um als Vorlage für mein
Designkonzept herzuhalten. Wöchentliche Blogupdates waren dem
herkömmlichen Chronisten, Gildenhändler oder Bibliothekar wohl
eben doch eher unbekannt. Nein, ein Fantasyroman fühlt sich meiner
bescheidenen Meinung nach auf Papier gedruckt immer noch am wohlsten
und kommt in dieser Form auch am besten zur Geltung.
Es muss also eine andere Story her.
Seit ich das erste Mal "Alien" gesehen hab, bin ich ein Riesenfan von
Science-Fiction-Horror. Der Weltraum ist eben die ultimative Kulisse
um Angst zu erzeugen. Er ist schwarz, endlos und tödlich.
Jeder Mensch muss sich unweigerlich klein vorkommen, wenn er
in die gähnende Leere des Alls blickt.
 Im Weltall hört dich niemand schreien.
Trotzdem fiel meine Suche nach einem vergleichbar atmosphärisch-
gruseligem Werk in geschriebener Form ergebnislos aus.
Die meißten Scifi Romane sind entweder sehr sozialkritisch
mit irgendeinem pädagogischem Mehrwert oder aber Pulp Fiction,
 oder zumindest ist dies mein Eindruck.
Die perfekte Gelegenheit, um mich selber an einem solchen Werk zu
versuchen!
Aus dem Blog wird dann das Logbuch des Raumschiffs oder eine Art
Blackbox oder ein Tagebuch (und was ist ein Blog denn anderes?)
eines Crewmitglieds.
In der Lesung des letzten Semester hatte meine Gruppe bereits eine
Science Fiction Horrorgeschichte ausgearbeitet, die auf überflüssige
Hintergrundgeschichtsfäden über Gesellschaft und Politik oder Sinn
und Zweck verzichtete und sich voll und ganz auf
die Grundelemente des Survival Horror konzentrierte.
Um das Konzept etwas aufzulockern wurden die Dialoge jedoch mit
Humor und Sarkasmus angereichert, das Endprodukt war eher eine
 Persiflage als echter Horror.
Meine eigene Story wird diesmal jedoch ernster ausfallen,
und ich werde den Konflikt auch nicht durch eine zufällige Katastrophe
triggern (verzeihung für den Anglizismus), sondern stattdessen
die für den Horror unvermeidliche Notsituation aus einer Reihe
von vergangenen Ereignissen entstehen lassen.
Mir ist natürlich klar das die Aufgabe für mein Designkonzept nicht
darin besteht, eine Geschichte zu erzählen, sondern sie als Produkt
zu vermarkten, aber der erzählerische Teil fällt dann eben in meine Freizeit.

Gedanke des Tages: Bismarck biss Mark, bis Mark Bismarck biss.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Der Schläfer ist erwacht!

In meiner Pause (also nach Arbeitsplan von 15-16Uhr) habe ich mich heute
mit der Idee des Mittagsschlafs vertraut gemacht.
An für sich nicht schlecht, jedoch musste ich um 18 Uhr feststellen, dass
die Eigengravitation meines Bettes erheblich stärker war als zunächst angenommen....
Ist aber nicht schlimm, ich verleg die Zeit einfach nach hinten und arbeite etwas mehr
in den Abend hinein. Da dadurch allerdings meine Computerspiel- und
Serienschauzeit erheblich eingeschränkt wird und ich mich auch nicht erheblich
wacher fühle als vor dem Schläfchen erkläre ich den Mittagsschlaf hiermit
unbrauchbar.

Mit dem von mir erdachten Designkonzept, eine Geschichte als Blog zu schreiben,
bin ich soweit sehr zufrieden und überlege auch, dieses Konzept auf mein
Text&Präsentationsprojekt aus dem letzten Semester (der Roman Gildenkrieg)
 probeweise mal anzuwenden.
 Dies wäre auch eine gute Gelegenheit, sich mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten
so eines Blogs einmal genauer auseinanderzusetzen.

Gedanke des Tages: Wer andern eine Bratwurst brät, hat meist ein Bratwurstbratgerät.

Montag, 15. Oktober 2012

Arbeitszeiten

Wie der Titel verspricht, hab ich mir Gedanken zu meinen Arbeitszeiten
gemacht und, wie heutzutage im Management üblich, völlig unabhängig von
allen daraus resultierenden Erkenntnissen einen Arbeitsplan erstellt:
 Bei Abzug von KDA- Fahrt- und Esszeit komme ich Brutto auf folgende
Zeiten....
*Arbeitsplan
Montag
14-15Uhr Arbeit an Aufgaben+ Blog aktualisieren
16-17Uhr Arbeit an Nonfiction Illustration
17.30-18.30Uhr Arbeit an Webcomic/Private Arbeiten

Dienstag
14-15Uhr Arbeit an Figürliches Zeichnen
16-17Uhr Arbeit an Aufgaben
17-18.30Uhr Jeet Kune Do

Mittwoch
14-15Uhr Arbeit an Designkonzept
16-17Uhr Arbeit an Indesign
17.30-18.30 Uhr Arbeit am Webcomic/Private Arbeiten

Donnerstag
14-15Uhr Arbeit an Aufgaben
16-17Uhr Arbeit an Photoshop
17.30-18.30Uhr Arbeit an Aufgaben

Freitag
14-15Uhr  Arbeit an Aufgaben
16-17Uhr Arbeit an Aufgaben

*Unverbindliche Zeitempfehlung

"Arbeit an Aufgaben" sind flexible Arbeitseinheiten, die ich nutzen kann, wo Not am Mann ist.

Gedanke des Tages:
Egal wie dicht du bist, Goethe war Dichter

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Arbeitsplatz

Nach Feng-Shui Prinzip ist dein Arbeitsplatz ein Spiegel deiner Seele,
Meiner lässt jeden Menschen mit einem Grundbedürfnis nach Ordnung
in einen bodenlosen Abgrund blicken......
















Wenn ich jedoch an Menschen denke, die ihren Bau in fortgeschrittener
Ikea-Innenarchitekturausbildung zu einem Refugium der Ruhe und Gemütlichkeit
machen und dann hochgehn wie ne Atombombe auf Koks weil man sein Bier ohne
Untersetzer auf dem Tisch abgestellt hat (was ursprünglich mal die Idee hinter
dem Konzept "Tisch" war, als der erste Prototyp vor ein paar tausend Jahren das Licht der
Welt erblickte).....

Außerdem haben wir nun unser Thema im Non-Fiction Illustrationskurs zugewiesen bekommen:
SKELETT
Klingt interessant, auch wenn es mMn schnell dazu verleitet, in den Fiction-Bereich abzudriften....

Hab in Stellungszeichnen meine Hausaufgabe abgeben müssen....
Ein paar Übungen zum Linienzeichnen, gerade Linien und Kreise.
Hätt ich das gewusst, hätte ich mir wohl bei den Ellipsen etwas mehr Mühe gegeben.

Habe die letzte Woche mal auf meinen Arbeitsrythmus geachtet und musste feststellen, dass
ich keinen habe. Ich schau einfach jeden Tag irgendwann nach dem Essen was ich zu tun hab
und wie lang ich dafür Zeit hab und mach es dann oder lass es sein.
Oder ich hab plötzlich beim Lesen, Essen oder Computerspielen nen tollen Einfall für ein
Projekt und setz mich dann spontan dran. Da ich aber auch noch privat an verschiedenen
Projekten arbeite (eins davon sieht man oben), bin ich normalerweise doch jeden Tag
auch nach der KDA noch mindestens 2Stunden mit irgendeiner Form von
 Design/Kunstbezogener Arbeit beschäftigt

Bin jetzt für die nächste Übung in Stellungszeichnen gewarnt und gewappnet und nehm
mir ne Stunde Zeit, um mich der Aufgabe zu stellen.
Danach kann ich mich reines Gewissens vor meinen Bildschirm setzen und
Breaking Bad schaun :D

Gedanke des Tages: Zuviel Brei verdirbt den Koch

Montag, 8. Oktober 2012

ERSTER!

Die Wolken teilen sich, ein Lichtkegel scheinet auf den Boden hinab,
und die Chöre der Engelscharen singen Halleluja;
auf die Erde kommet er hinab, und lasset all Jene himmelhoch jauchzen
deren dementia praecox sie in ihrem Nachthemd auf die Straße trieb,
und lasset sie Zeugen werden jenes denkwürdigen Augenblickes,
auf dass sie in Ehrfurcht erstarren mögen!

Mit anderen Worten konnte ich mich endlich für einen Blognamen entscheiden
und komme hiermit meiner Pflicht nach, diesen mit Inhalt zu füllen
(wenn auch nicht mit Sinn). Wenn ich bedenke, was es mich für einen
Aufwand gekostet hat, mir einen Namen für einen BLOG einfallen
zu lassen, sollte ich mir wohl zweimal überlegen, ob ich jemals 
Nachwuchs in diese Welt setze.

Noch kurz zu meinen Zielen für nächste Woche und überhaupt:
  1. Ich will es mir zur Angewohnheit machen, mir pünktlich nach dem
    Mittagessen 15 Minuten Zeit zu nehmen um das Skizzenbuch,
    welches ich für Frau Nowacki anlegen muss, mit Schwachfug
    zu füllen. Klappt bis hierhin soweit ganz gut.
  2. Ich will neben dem Studium mein privates Projekt, einen Webcomic,
    regelmäßig weiterführen. Klappt bis jetzt auch gut,
    aber mit Blick auf das letzte Semester sehe ich da dunkle Wolken
    bei den Projektabgabewochen...
  3. Ich will mir abgewöhnen immer lange und verschachtelte Sätze zu schreiben....
    Noch in Arbeit...
 Gedanke des Tages: Ich esse meine Suppe, und deine Suppe ess ich auch
(frei nach: Heinrich Hoffmanns der Suppen-Kasper)